Mittwoch, 6. März 2013

Neue Bücher im März

Als Elitestudent, überzeugter Kommunist, MI6-Agent und sowjetischer Held ist »Kim« Philby nicht nur einer der schillerndsten Protagonisten des Kalten Krieges – sondern auch ein Mann, dessen wahre Motive bis heute im Dunkeln liegen. In einem kühnen Spiel mit Fakten und Fiktion geht Robert Littell der Frage nach, wer Philby wirklich war. 1933: Während sich der Faschismus in Europa immer weiter ausbreitet, kommt ein junger Engländer nach Wien. In der fremden Stadt macht der frischgebackene Cambridge-Absolvent und Diplomatensohn aus besseren Kreisen Bekanntschaft mit der großen Politik, aber auch der ersten Liebe: Gemeinsam mit seiner Freundin, der jüdischen Kommunistin Litzi, stürzt sich Adrian in die Aufstände gegen den Austrofaschismus und den Kampf für die kommunistische Idee. Um Litzi vor den Faschisten zu retten, heiraten die beiden und fliehen nach England. Bald nach seiner Rückkehr wird der idealistische junge Mann von den Russen als Agent angeworben und in die geheimnisvolle Welt der Spionage eingeführt. Kurz darauf zieht er als Korrespondent in den Spanischen Bürgerkrieg – nun jedoch aufseiten des Faschisten Franco. Als er als Kriegsheld und gefeierter Times-Journalist heimkehrt, macht ihm auch der britische Secret Service ein Angebot. Aus Adrian wird der Meisterspion »Kim« Philby. Doch schon bald beginnen nicht nur seine Feinde, sondern auch seine Freunde sich zu fragen, auf wessen Seite Philby wirklich steht.


Ein unwiderstehlicher Krimi aus der hochsommerlichen Bretagne

Im malerischen Künstlerdorf Pont Aven wird an einem heißen Julimorgen der Besitzer des berühmtesten Hotels am Platz brutal erstochen aufgefunden. Kommissar Dupin, eingefleischter Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt, übernimmt den Fall und stößt in der bretonischen Sommeridylle auf ungeahnte Abgründe ...

Ein fesselnder Kriminalroman, durchzogen von hintergründigem Humor und so wunderbar stimmungsvoll, dass man sofort selbst durch die engen Gassen des Dorfes flanieren und die salzige Atlantikluft riechen möchte. Eine Krimisternstunde – nicht nur für Frankreichfans!


Schon lange meckern die Alten nicht mehr über die wilde Charlotte. Oft schon hat das kleine Schaf seinen Mut bewiesen, und die ganze Herde ist stolz darauf. Nur über ihre komischen Freunde schütteln alle den Kopf. Denn Charlottes Freunde sind ganz verschiedene Tiere. Charlotte spielt mit Eduard, dem Schwein, und Kunibert, dem Stier, mit den Hühnern auf dem Hof und den Enten auf dem Teich. So was gehört sich nicht für ein Schaf! Doch dann verschwinden zwei Schäfchen und Charly, der Hütehund, gleich dazu. Jetzt ist es gut, dass Charlotte solche Freunde hat. Ein Bilderbuch über die Kraft der Freundschaft zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen.